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Über sender.report

sender.report ist ein selbst-gehostetes Werkzeug, das deine E-Mail-Zustellbarkeit analysiert — ohne Account, ohne Tracking, ohne Drittanbieter.

Sofort-Analyse Ergebnis Sekunden nach Mail-Eingang
Ohne Anmeldung Kein Account, keine E-Mail-Adresse nötig
Selbstzerstörend Mailboxen laufen automatisch ab
Open Source Self-hosted & voll transparent

Mail-Simulator – Änderungen live testen

Füge den RFC-2822-Quelltext deiner Mail in den Editor ein und sieh sofort, wie Änderungen an Headers, HTML oder Subject den Score beeinflussen. Content-Checks laufen live (600 ms Debounce), DNS-Checks auf Anfrage per Klick.

Simulator öffnen →
68 automatische Checks

Was sender.report prüft

Fünf Dimensionen der Zustellbarkeit – vollständig automatisch, ohne dass du etwas konfigurieren musst.

Authentifizierung

Der häufigste Grund für Spam-Einordnung: falsch konfigurierte Auth-Records.

  • SPF – Absender-IP im DNS erlaubt?
  • DKIM – Signatur gültig?
  • DMARC – Policy-Alignment korrekt?
Server & Netz

Technische Konfigurationsfehler, die Zustellbarkeit still sabotieren.

  • PTR / rDNS – Reverse-DNS korrekt?
  • HELO – Server-Identität stimmig?
  • TLS – Verschlüsselt übertragen?
Spam-Filter

Inhalt und IP-Reputation — was Spam-Filter wirklich entscheiden lässt.

  • SpamAssassin – Score & Regeldetails
  • Rspamd – Symbol-Analyse (optional)
  • DNSBL / RBL – IP auf Blacklists?
Report & Score

Alle Ergebnisse auf einen Blick — plus Rohdaten für die Fehlersuche.

  • Score 0–10 – Gesamtbewertung
  • Header-Chain – Received-Path
  • JSON-Export – API-Zugriff
Simulator & Re-Check

Änderungen live testen, ohne eine neue Testmail zu senden.

  • Live-Editor – RFC-2822-Quelltext direkt bearbeiten
  • Re-Check – einzelne DNS-Checks neu ausführen
  • Kein Versand – rein lokal im Browser
Vollständige Referenz

Alle Prüfungen im Detail

Was jeder Check bedeutet, wie wichtig er für deine Zustellbarkeit ist und wo du tiefer einsteigen kannst.

KritischOhne das landest du fast sicher im Spam WichtigDeutlicher Einfluss auf die Zustellung EmpfohlenVerbessert Reputation & Darstellung OptionalBonus-Signal für Fortgeschrittene

Der mit Abstand wichtigste Bereich. Gmail, Outlook & Yahoo verlangen seit 2024 von allen Absendern gültige Authentifizierung – fehlt sie, wird abgelehnt oder einsortiert.

  • Kritisch
    SPF – Sender Policy Framework. Ein DNS-TXT-Eintrag deiner Domain legt fest, welche Server in ihrem Namen versenden dürfen. Der empfangende Server prüft, ob die sendende IP erlaubt ist. Ohne gültiges SPF wirkt deine Mail wie gefälscht. RFC 7208 ↗
  • Wichtig
    SPF-Strenge – das abschließende all-Tag. -all (hard fail) schützt am besten, ~all (soft fail) ist noch akzeptabel, +all ist gefährlich (erlaubt jeden). Geprüft wird auch das RFC-Limit von max. 10 DNS-Lookups. dmarc.org FAQ ↗
  • Kritisch
    DKIM – DomainKeys Identified Mail. Deine Mail wird kryptografisch signiert; der öffentliche Schlüssel liegt im DNS. Der Empfänger verifiziert, dass die Mail unterwegs nicht verändert wurde und wirklich von deiner Domain stammt. RFC 6376 ↗
  • Wichtig
    DKIM-Schlüssellänge – RSA-Schlüssel unter 1024 Bit gelten als unsicher, 2048 Bit sind heute Standard. Ed25519 wird ebenfalls erkannt. Schwache Schlüssel können von Filtern abgewertet werden.
  • Kritisch
    DMARC – baut auf SPF und DKIM auf und sagt dem Empfänger, was bei einem Fehlschlag passieren soll. Erst DMARC macht Spoofing-Schutz wirksam und liefert dir Reports. RFC 7489 ↗
  • Wichtig
    DMARC-Policy-Stärke – p=none überwacht nur, p=quarantine verschiebt in den Spam, p=reject lehnt Fälschungen ab. Für echten Schutz wird mindestens quarantine plus eine rua=-Reportadresse empfohlen.
  • Wichtig
    SPF-Alignment – die SPF-geprüfte Domain muss zur sichtbaren Absenderadresse (From:) passen. Nur ausgerichtetes SPF zählt für DMARC.
  • Wichtig
    DKIM-Alignment – die DKIM-signierte Domain muss zur From:-Domain passen. Ein häufiger, schwer zu findender Fehler.
  • Wichtig
    DMARC-Alignment – prüft, ob SPF oder DKIM (oder beide) für DMARC ausgerichtet bestätigt sind.
  • Wichtig
    From-Anzeigename – erkennt Markenimitation und fremde E-Mail-Adressen im angezeigten Namen (z. B. „PayPal Service <x@gmx.de>"). Ein klassisches Phishing-Muster, das Filter misstrauisch macht.
  • Empfohlen
    ARC – Authenticated Received Chain. Verifiziert die ARC-Kette, die Weiterleitungsserver (z. B. Mailinglisten) hinzufügen. Ermöglicht DMARC-Passes auch dann, wenn ein Zwischensystem SPF/DKIM-Alignment aufbricht. RFC 8617 ↗
  • Optional
    X-Google-DKIM – Googles internes DKIM-Verifikationssignal. Ein „fail" bedeutet, dass Googles Infrastruktur die DKIM-Signatur abgelehnt hat — kann die Gmail-Zustellbarkeit negativ beeinflussen, selbst wenn das Standard-DKIM bestanden hat.

Zeigt, ob deine sendende IP und deine Hostnamen sauber und konsistent im DNS hinterlegt sind. Inkonsistenzen wirken wie ein schlecht gewarteter oder gekaperter Server.

  • Kritisch
    PTR / Reverse DNS – zu deiner sendenden IP muss ein Hostname hinterlegt sein, der wiederum auf dieselbe IP zurückzeigt (Forward-confirmed rDNS). Fehlt der PTR, lehnen viele große Provider direkt ab. RFC 1912 ↗
  • Empfohlen
    PTR-Muster – generische oder „dynamisch" aussehende Hostnamen (z. B. p5dxxxx.dip0.t-ipconnect.de) gelten als Privatanschluss und sind ein starkes Spam-Signal – selbst wenn der PTR technisch existiert.
  • Wichtig
    HELO / EHLO – der Name, mit dem sich dein Server am Anfang der SMTP-Verbindung vorstellt, sollte ein gültiger, zur IP passender FQDN sein.
  • Wichtig
    MX-Records – prüft, ob die Domain überhaupt empfangsfähige Mailserver veröffentlicht. Wichtig für Rückläufer (Bounces) und Glaubwürdigkeit.
  • Empfohlen
    A / AAAA – existieren die zugrundeliegenden Host-Adressen (IPv4/IPv6)? Lücken deuten auf eine unvollständige DNS-Konfiguration hin.
  • Wichtig
    TLS-Transport – wurde die Mail verschlüsselt übertragen (STARTTLS)? Unverschlüsselte Übertragung ist heute ein Reputations- und Datenschutzproblem.
  • Empfohlen
    Bounce-Domain (Envelope-From) MX – kann die Return-Path-Domain überhaupt Bounces empfangen? Sonst gehen Unzustellbarkeits-Meldungen verloren.
  • Optional
    MTA-STS – erzwingt verschlüsselten Transport zu deinen Mailservern und verhindert Downgrade-Angriffe. RFC 8461 ↗
  • Optional
    TLS-RPT – lässt dir Berichte über fehlgeschlagene TLS-Verbindungen zukommen. RFC 8460 ↗
  • Optional
    DNSSEC – ist deine Zone kryptografisch signiert? Schützt deine DNS-Antworten (inkl. SPF/DKIM/DMARC) vor Manipulation.
  • Optional
    BIMI & DANE/TLSA – BIMI zeigt dein Markenlogo im Postfach (setzt p=quarantine/reject voraus), DANE bindet TLS-Zertifikate per DNS. Fortgeschrittene Vertrauenssignale. bimigroup.org ↗
  • Empfohlen
    From-Domain Empfangscheck – prüft, ob die MX-Records der From-Header-Domain tatsächlich eingehende Mail annehmen. Eine From-Domain, die keine Bounces empfangen kann, signalisiert eine unbeobachtete oder aufgegebene Domain.

So bewerten verbreitete Filter und Reputationsdienste deine Mail. Die letzten vier Checks sind optional und müssen auf der Startseite aktiv eingeschaltet werden, da sie externe Dienste kontaktieren.

  • Wichtig
    SpamAssassin – der De-facto-Standard-Filter vieler Mailserver. Zeigt den Gesamt-Score und die einzelnen ausgelösten Regeln mit Punktwerten. spamassassin.apache.org ↗
  • Wichtig
    Rspamd – moderner, weit verbreiteter Filter. Liefert eine detaillierte Symbol-Analyse (welche Merkmale wie stark gewertet wurden). rspamd.com ↗
  • Kritisch
    DNSBL / RBL (IP-Reputation) – steht deine sendende IP auf bekannten Blacklists (z. B. Spamhaus, Spamcop)? Ein Treffer ist einer der häufigsten Gründe für komplette Ablehnung. Inkl. Delisting-Hinweisen. Spamhaus Lookup ↗
  • Empfohlen Opt-in
    Domain-Alter – wie lange ist die Absender-Domain registriert? Brandneue Domains sind ein starkes Spam-Signal. Abfrage via RDAP (rdap.org). about.rdap.org ↗
  • Kritisch Opt-in
    Domain-Blocklist – steht die Absender-Domain auf einer Domain-Blockliste (Spamhaus DBL, URIBL)? Treffer führen oft direkt zu Ablehnung.
  • Kritisch Opt-in
    Link-Blocklist – prüft die Domains aller in der Mail enthaltenen Links gegen URI-Blocklisten. Ein einziger gelisteter Link kann die ganze Mail in den Spam befördern.
  • Empfohlen Opt-in
    Broken Links – führt HTTP-GET-Anfragen an alle Links in der Mail durch, um zu prüfen, ob sie mit 2xx/3xx antworten. Defekte Links schädigen das Vertrauen der Empfänger. Opt-in, da externe Server kontaktiert werden.

Der technische und inhaltliche Aufbau der Nachricht. Schlechtes Format ist ein klassisches Spam-Signal und kann die Darstellung beim Empfänger zerstören.

  • Wichtig
    MIME-Struktur – ist die Nachricht RFC-konform aufgebaut (Header, Body, Boundaries, Encoding)? Kaputte Struktur wird abgewertet oder gar nicht erst korrekt dargestellt.
  • Empfohlen
    multipart/alternative – eine reine HTML-Mail ohne Text-Alternative wirkt unprofessionell und spamverdächtig. Beide Varianten sollten vorhanden sein.
  • Empfohlen
    Plain-Text-Teil – der Plaintext-Anteil sollte sinnvollen Inhalt enthalten, nicht nur Leerzeichen oder einen Dummy-Text.
  • Empfohlen
    Bild/Text-Verhältnis – zu viele Bilder und zu wenig Text sind ein klassisches Spam-Signal.
  • Empfohlen
    HTML-Validität – unsauberes HTML und ungültige Tags können Darstellungsfehler verursachen und werden von Filtern abgewertet.
  • Empfohlen
    Versteckter HTML-Text – unsichtbarer Text (z. B. weiß auf weiß) ist ein typischer Spammer-Trick.
  • Empfohlen
    Schädliches HTML – erkennt <script>-Tags und Meta-Refresh-Weiterleitungen im E-Mail-HTML — beide werden bei Phishing eingesetzt und werden von den meisten Clients hart geblockt.
  • Empfohlen
    Bild-Alt-Text – Bilder ohne Alt-Attribute reduzieren die Barrierefreiheit und können einige Spam-Filter auslösen.
  • Kritisch
    Link-Domain-Mismatch – erkennt Anker, bei denen der sichtbare Text eine andere Domain zeigt als das href — ein klassisches Phishing-Muster.
  • Empfohlen
    Zu viele Links – mehr als 30 Links in einer Mail ist ein bekanntes Spam-Signal, das von SpamAssassin und Gmail genutzt wird.
  • Empfohlen
    Tracking-Links & URL-Shortener – URL-Verkürzer und auffällige Tracking-Links verschleiern das echte Ziel und werden von Filtern kritisch gesehen.
  • Empfohlen
    Betreff – Länge, übermäßige GROSSSCHREIBUNG und Ausrufezeichen-Ketten erhöhen den Spam-Score.
  • Wichtig
    List-Unsubscribe – bei Massen-/Marketing-Mails erwarten Provider einen List-Unsubscribe-Header. Fehlt er, drohen Spam-Einordnung und Beschwerden. RFC 2369 ↗
  • Empfohlen
    One-Click Unsubscribe (RFC 8058) – der List-Unsubscribe-Post-Header ermöglicht Ein-Klick-Abmeldung bei Gmail/Yahoo. Für Massenversender seit 2024 Pflicht. RFC 8058 ↗

Die technischen Basis-Header. Fehlende oder unplausible Pflichtfelder deuten auf einen fehlkonfigurierten Mailserver hin.

  • Wichtig
    Message-ID – jede Mail braucht eine eindeutige, gültige Message-ID. Fehlt sie, ist das ein deutliches Spam-Signal.
  • Wichtig
    Message-ID-Format – validiert das <id@domain>-Format. Eine falsch formatierte Message-ID wird von SpamAssassin markiert.
  • Empfohlen
    Date & Date-Skew – das Sendedatum muss vorhanden und plausibel sein. Stark abweichende Zeitstempel deuten auf einen falsch konfigurierten Server hin.
  • Wichtig
    Received-Chain – die Kette der durchlaufenen Server sollte lückenlos und konsistent sein und dokumentiert den Weg der Mail.
  • Empfohlen
    Reply-To – prüft, ob ein Reply-To-Header gesetzt ist und ob er sinnvoll ist.
  • Empfohlen
    Return-Path – prüft, ob der Return-Path gesetzt und korrekt formatiert ist.
  • Empfohlen
    No-Reply ohne Reply-To – wenn die From-Adresse eine No-Reply-Adresse ist, aber kein Reply-To gesetzt wurde, werden Antworten der Empfänger still verworfen.
  • Wichtig
    Fake-Reply-Prefix – erkennt Re:/Fwd:/Aw: im Betreff ohne entsprechenden In-Reply-To-Header — ein Manipulationstrick.
  • Empfohlen
    Body-Zeichensatz – prüft, ob der Zeichensatz im Body-Teil korrekt deklariert und konsistent ist.
  • Empfohlen
    MIME Content-Type – prüft, ob der Content-Type-Header korrekt gesetzt ist.
  • Empfohlen
    MIME-Boundary – prüft die Korrektheit der MIME-Boundaries bei mehrteiligen Nachrichten.

Die mit Opt-in markierten Checks aktivierst du selbst auf der Startseite – informiert und jederzeit widerrufbar.

Privacy by Design

Deine Testmails bleiben deine Sache

sender.report ist als Wegwerf-Werkzeug gebaut: keine Konten, keine Profile, keine Weitergabe. Was du testest, verschwindet von selbst.

  • Der Link ist der Schlüssel. Nur wer die Mailbox-URL kennt, sieht den Inhalt – nichts ist öffentlich auffindbar.
  • Automatische Löschung. Mailboxen und Mails werden nach Ablauf der Gültigkeit restlos entfernt.
  • Keine externen Dienste. Alle Skripte, Schriften und Styles kommen vom eigenen Server – keine CDNs, keine Tracker.
  • Keine Weitergabe. Inhalte gehen an keine Werbe- oder Tracking-Dritten. Punkt.
Zur Datenschutzerklärung
Mail empfangenAnalyse läuft sofort
Report bereitgestelltNur über deinen Link erreichbar
Automatisch gelöschtWenn die Mailbox abläuft

Häufige Fragen

Kurz und ehrlich beantwortet.

Nein. Es wird automatisch eine temporäre Mailbox erzeugt – ohne Registrierung, ohne E-Mail-Adresse, ohne Passwort.

Sie werden ausschließlich für die Analyse verarbeitet und nach Ablauf der Mailbox automatisch und vollständig gelöscht. Es findet keine Weitergabe an Dritte statt.

Die Adresse nimmt 24 Stunden lang Mails an. Das ist bewusst kurz — für einen Test reicht es, und danach kann niemand mehr an die Adresse schreiben. Der Analysebericht selbst bleibt davon unberührt: Er ist noch 7 Tage nach Eingang der Mail über seinen Link abrufbar und wird dann automatisch gelöscht.

68 Checks aus fünf Bereichen: Authentifizierung (SPF, DKIM, DMARC inkl. Policy-Stärke, Schlüssellänge, Alignment und ARC), DNS & Infrastruktur (PTR, HELO, TLS, MX, MTA-STS, DNSSEC u. a.), Spam-Signale (SpamAssassin, Rspamd, DNSBL, optional Domain-/Link-Blocklists und Broken Links), Format & Inhalt sowie Header & Rohdaten. Das Ergebnis fasst ein Score von 0–10 zusammen.

Ja. sender.report ist Open Source und läuft als einzelnes Docker-Image inklusive Web-UI, SMTP-Empfang und Datenbank – komplett auf deiner eigenen Infrastruktur.

Mit dem Simulator unter /simulate kannst du RFC-2822-Quelltext direkt bearbeiten und live sehen, wie Änderungen den Score beeinflussen – ohne eine neue Testmail versenden zu müssen.