Reverse-DNS (PTR) und HELO prüfen

Empfänger-Server fragen zur IP des Absenders den Namen ab (Reverse-DNS) und prüfen, ob dieser Name wieder auf dieselbe IP zeigt. Fehlt das oder wirkt der Name generisch, steigt der Spam-Score.

Was geprüft wird

  • Die sendende IP hat einen PTR-Record.
  • Der PTR-Name löst per A- oder AAAA-Record wieder auf dieselbe IP auf (forward-confirmed reverse DNS).
  • Der HELO/EHLO-Name im SMTP-Dialog ist ein voll qualifizierter Hostname, der zur IP gehört.
  • Der PTR-Name wirkt wie ein dedizierter Mailserver, etwa mail.example.org.

Typische Fehler

  • Der PTR trägt den automatischen Namen des Providers wie 203-0-113-25.dyn.provider.net. Filter erkennen solche Muster als Endkunden-IP.
  • PTR und HELO nennen verschiedene Namen, die nicht zur IP passen.
  • Der A-Record des PTR-Namens fehlt.

Wo setzt du den PTR?

Den PTR pflegt der Besitzer des IP-Blocks, also dein Hosting-Anbieter oder Internetprovider. Du trägst ihn im Kundenbereich ein oder bittest den Support darum. Den passenden A-Record legst du in deiner eigenen DNS-Zone an.

dig -x 203.0.113.25 +short
dig A mail.example.org +short

Häufige Fragen

Brauche ich auch einen PTR für IPv6?

Ja. Sendet dein Server über IPv6, braucht diese Adresse einen PTR und einen AAAA-Record.

Muss der HELO-Name mit dem PTR identisch sein?

Er sollte auf dieselbe IP zeigen und im Idealfall dem PTR entsprechen. So wirkt der Server stimmig.

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