1. Authentifizierung: SPF, DKIM und DMARC
Die drei Verfahren beweisen, dass eine Mail von deiner Domain stammt und unterwegs unverändert blieb. Gmail, Yahoo und Outlook erwarten sie von jedem, der größere Mengen versendet.
- SPF legt fest, welche Server für deine Domain senden dürfen.
- DKIM versieht jede Mail mit einer kryptografischen Signatur.
- DMARC sagt dem Empfänger, was bei fehlgeschlagener Prüfung geschehen soll, und liefert dir Berichte.
2. Infrastruktur: Reverse-DNS, HELO, TLS und IP-Ruf
Der sendende Server braucht einen passenden PTR-Record, einen HELO-Namen, der zur IP gehört, und eine verschlüsselte Verbindung per STARTTLS. Steht die IP auf einer Blacklist, helfen die besten Inhalte wenig.
3. Inhalt und Format
Spamfilter bewerten Aufbau und Text. Hilfreich sind ein sauberer Plaintext-Teil neben dem HTML, ein aussagekräftiger Betreff, ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bildern, ausgeschriebene Links statt Kurz-URLs und bei Newslettern ein List-Unsubscribe-Header mit One-Click-Abmeldung.
So gehst du vor
- Sende eine Testmail an die Adresse, die sender.report dir anzeigt.
- Öffne den Bericht und arbeite die Befunde nach Wichtigkeit ab: erst Fehler, dann Warnungen.
- Hast du im DNS etwas geändert, klicke im Bericht auf „DNS neu abfragen & neu bewerten“. Die Testmail muss dafür nicht erneut gesendet werden.
- Wiederhole den Test, bis keine Fehler übrig sind und der Wert im grünen Bereich liegt.